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Wo ist die Liebe? Und wo ist sie nicht (mehr)

Aktualisiert: 17. Juli 2023

Vlogartikel von Irina Katinka Horvath

Letzten Freitag habe ich im Garten gearbeitet und unter anderem rund um die Finca gefegt.


Immer wenn ich längere Zeit fege, dann kommen mir tausend Gedanken. Gedanken über das Erlebte der vergangenen Woche, die Fragen, Gespräche und Themen, die an mich herangetragen worden sind. Ich versuche sie miteinander zu verbinden und zu einem Thema zusammen zu fügen, wenn das möglich ist. Und ja, das tun sie dieses Mal. Heute dreht es sich in diesem Blog deshalb um das Thema LIEBE.


In all unserem sein, Tun und haben zeigt sie sich, die Liebe. Es ist die Art und Weise, wie wir mit den Dingen und den Menschen umgehen.


Eine 400 Jahre alte Finca mit 1000m2 Land bringt viel Arbeit mit sich. Im Haus und rundherum. Alles, was wir im Grossen besitzen macht Arbeit. Kinder zu haben, ist nicht nur Freude, sondern auch Arbeit. Einen Camper zu besitzen, macht auch Arbeit. Ein eigenes Business aufzubauen, macht auch Arbeit. Ein eigenes Atelier zu führen ebenso.


Was wir mit einer grossen Begeisterung uns erschaffen haben oder aktuell am erschaffen sind, füllen wir anfänglich immer mit ganz grosser Leidenschaft auf. Es ist das Neue, das Aufregende, das Noch-Nie-Dagewesene. Oft gehen wir dafür bis und über unsere Grenze hinaus. Und wir verschenken uns mit unserer Liebe für „die Sache“ mit Haut und Haaren.


So wichtig ist uns dieses Ermöglichen!

So wichtig dieses in der Welt wirken!

So wichtig uns selbst zu entfalten UND

uns nicht nicht länger schuldig zu fühlen, das wir das tun wollen.


Weil es schon immer ein Traum war oder eine Sehnsucht.


Wie alles im Leben, nehmen die Dinge ihren Lauf. Monate, Jahre vergehen. Gewohnheiten stellen sich ein. Das Feuer der Passion nimmt leise ab. Müdigkeit schleicht sich ein.


Wir werden blind.


Blind für die Sache. Blind für uns. Blind für Möglichkeiten. Und: für die Veränderung.


Die Liebe nimmt ab. In den Ecken. Beim Lack. Staub, Blätter, Unsortiertes, unerledigtes nimmt im Garten, im Haus, im Büro, im Keller, im Putzschrank, in der Gartenlaube, in der Küche, im Kofferraum zu.


Pflanzen trocknen aus, das Unkraut wächst, der Desktop füllt sich mit Daten und Ordnern. Die halbvollen Farbtuben häufen sich. Die Arbeitsprozesse werden chaotischer. Der Kinderkleiderkasten quellt über. Die Fugen der Mosaike im Bad werden dunkler. Der Kalk beim Wasserhahn nimmt an Stalagmitform zu.


Die Lust vergeht. Obschon soviel Zeit, Energie und Herzblut in das Projekt gesteckt worden ist und mit den Jahren der Höhepunkt des Traumes oder des Erfolges scheinbar erreicht worden ist.


Die Liebe ist vergangen und statt sie aufzufrischen, die Veränderung zu akzeptieren, schleicht sie sich aus…


Es wird: ZU VIEL.


An diesem Punkt stehst du an einer Schwelle: bleiben oder gehen?


Statt nur die Fassade neu zu streichen, hier und da die Dinge zu flicken oder zu verschönern, hole dir bewusst Unterstützung und nimm dir Zeit für Reflexion, Entscheidung und Erneuerung. Räume auf, verabschiede dich von dem, was ausgedient hat. Schaffe statt noch mehr Chaos und Sammeln wieder Ordnung und Struktur.


Ein Blick von Aussen, aus der Distanz oder aus der Vogelperspektive unterstützt, dir klar darüber zu werden, worin die Liebe verloren gegangen ist und wie du sie dir wieder zurückerobern kannst!


Indem du eine Sanfte oder total radikale Entscheidung triffst. Ja, auch radikal. Auch wenn dich das in deinem Harmoniebedürfnis entsetzt und dich herausfordert deine unerledigten Schattenthemen anzuschauen.


Das ist wie das Stutzen der Äste des wunderschönen Oleanders oder das Entfernen der Babypalme von seiner Mutter, damit es in einem neuen Pflanzentopf für sich alleine stehen kann. Beides ermöglicht wieder Raum für Wachstum und liegt in den Dingen der Natur.


Auch anfängliche Herzensprojekte können absterben oder dir die Luft zum Atmen nehmen.


Alles hat seine Lebenszeit.


Und kann dem, was JETZT an der Zeit ist, den Raum für eine neue, frische Liebe eröffnen.


Irina Katinka Horvath






Über die Autorin:

Irina Katinka Horvath ist Mentorin für Selbstermächtigung. Über 20 Jahre unterrichtete und begleitete sie als Dipl. Sekundarlehrerin Phil I Jugendliche in verschiedenen Schulen und Institutionen, seit 12 Jahren Erwachsene in Ausbildung zur Tanztherapie.


Nebenberuflich hat sie zuerst ihr eigenes Business aufgebaut, um Frauen in ihre Selbstermächtigung zu begleiten, ihre stärkste und freieste Version, ihr Bestes, privat und beruflich zu leben.


Ihre Berufung ist es, das Leben mit gehaltvollen und ganzheitlichen Erfahrungen anzureichern und Menschen zu zeigen, wie sie selbst zu einer besseren Ausrichtung im weltlichen wie auch spirituellen Bereich finden. Wie sie Herzensangelegenheiten in ihrem Leben auf den Weg und ihre Welt in Bewegung bringen können.


Seit 2017 hat sie als Dipl. Kunsttherapeutin ED, Fachrichtung Tanz und Bewegung in Zürich eine eigene Praxis geführt und baut seit 2019 ihr stetig wachsendes Onlineunternehmen auf, um ebenso als Digitale Nomadin ihren Lebenstraum längerfristig zu erfüllen:


Auf der ganzen Welt unabhängig live und online mit vielen Menschen zu arbeiten, die ein sinnerfülltes, glückliches Leben für sich und für andere erwirken wollen.


Wie es auch dir gelingt, selbstbestimmter, unabhängiger und trotzdem in Verbundenheit zu leben, erfährst du bei HEART EMPOWERMENT oder BEYOND LIMITS. Melde dich für ein kostenloses Erstgespräch bei Irina oder abonniere ihren Newsletter.


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