Ostern, innerer Frieden und Du

Heute schreibe ich über die Lust auf Veränderung und was Ostern ganz persönlich auch mit dir zu tun haben kann. Doch zuerst: Was bedeutet Ostern für dich? Sind es einfach freie Tage oder hat seine christliche Symbolik auch eine Bedeutung für dich? Vielleicht verspürst du schon länger den Wunsch, dich selbst tiefer kennenzulernen, mehr Frieden in dir, mehr Einfluss in deinem Leben und mehr zwischenmenschliche Wärme zu finden. Voller Lebensfreude in jeder Zelle zu sein.

Wir spüren alle, dass wir in einem Übergang, in einem gigantischen Wandlungsprozess als Menschheit sind. 6000 Jahre altes Patriarchat von höher, schneller und weiter haben ausgedient. Doch was kommt? Was fehlt? Das, was uns eigentlich Ostern zeigen möchte: mehr Herz, Verbindung und Verbundenheit, sowie Frieden.


Doch wo in unsicheren Zeiten wie diesen beginnen?

Der Anfang machst natürlich du selbst! Indem du deinen Stress mit dir selbst und deiner Sichtweise auf die Welt linderst. Dies gelingt dir, indem du als Erstes anerkennst, dass du in einer Belastung bist. Deinen ganz persönlichen Stress lässt sich manchmal gar nicht so leicht erkennen, ist oft diffus, weil er vielleicht schon sehr lange da ist und sich bereits zur Gewohnheit oder Normalität gemausert hat:


Weil du dich vielleicht schon länger über Menschen in deinem nahen Beziehungsumfeld, die Politiker, die Medien, deinen Chef, die Versicherungen, Andersdenkende oder anderem im Aussen ärgerst oder bereits resigniert hast...


Trotzdem, Stress zeigt sich in körperlichen oder in psychischen Beschwerden: Am häufigsten zeigt sich Stress durch Ungeduld und Reizbarkeit. Frau ist überempfindlich, „kurz angebunden“, „geladen“ und unzufrieden. Viele gestresste Menschen fühlen sich missverstanden und abgelehnt. Und dies kann zu Verhaltensveränderungen führen, wie sozialer Rückzug, nervöse Angewohnheiten oder Abhängigkeiten.


In meiner Arbeit als Kunsttherapeutin Tanz & Bewegung und als Seminarleiterin erlebe ich es, dass Menschen bei hoher Belastung dazu zu neigen, den Wechsel von Spannung und Entspannung künstlich zu steuern: mit übermässigem Konsum oder masslosem Verhalten. Entspannung ganz natürlich von innen heraus wird dabei immer schwerer möglich.


Jeder Mensch besitzt eine Art "Stress-Thermostat"

Dieses Thermostat gibt vor, welche Belastung er als optimal empfindet und wo seine Belastungsgrenzen liegen. Was wir innerlich als Belastung oder Bedrohung einstufen, hat also vor allem etwas mit der Bewertung der Belastung zu tun, die auf uns einwirkt. Stress entsteht nicht nur „außen“, sondern auch „innen“: Wie die Welt ist, ist oft weniger entscheidend als unser Selbstbild, also wie wir uns selbst sehen.


Wenn wir das Gefühl haben, ihr nicht gewachsen zu sein, dann erleben wir eine Situation am ehesten als bedrohlich. Bewerten wir unsere eigenen Kräfte als gering, so ist der Stressthermostat niedrig eingestellt und die Stressantwort springt schon bei geringen Belastungen an.


Bei der Einstellung des Thermostats spielen aber auch unsere Erwartungen und Bedürfnisse eine Rolle

Was brauchen wir, um uns gefordert, aber nicht überfordert zu fühlen? Menschen sind dabei sehr unterschiedlich. Die einen suchen nach immer neuen Herausforderungen, andere sehnen sich vor allem nach Sicherheit und Stabilität.


Eine wichtige Rolle bei der Bewertung von Belastungen spielen Persönlichkeitsfaktoren. Und die sind nur zum Teil beeinflussbar, da unsere Persönlichkeit nicht nur von unseren Lebenserfahrungen abhängt, sondern auch genetisch veranlagt ist. Die einen Erwachsenen sind von ihrer Persönlichkeit her gegenüber Stress kaum anfällig, die anderen dagegen überreagieren auf Stress.


Leadership beginnt von innen und bedeutet, Gewohnheiten auf die Schliche zu kommen. Natürlich ist es einfacher, diese zu behalten. Sie erleichtern unser Leben. Sie ersparen uns den Aufwand immer wieder innezuhalten, nachzudenken und uns zu fragen: "Was wäre jetzt dran? Was spricht dafür, was dagegen?" Gewohnheiten sind somit energiesparende Abkürzungen.


In einer auf Optimierung fixierten Welt sind wir es uns gewohnt, unangenehme innere Zustände schnell beenden zu wollen. Insbesondere diejenigen, die auftauchen, wenn es um eine Verhaltens- oder Lebenssituationsveränderung geht. Als Frau kontrollieren wir dann sehr gerne unsere Gefühle durch unsere Gedanken. Wir beherrschen Situationen mit "Richtig oder Falsch", wollen ein "Entweder-Oder". Dabei übersehen wir auch das "Sowohl als auch", die reichhaltige Vielfalt an Möglichkeiten und Wegen, hören nicht mehr auf unser Herz- oder Bauchgefühl, unsere Intuition oder inneren Wahrheit. Wir brechen die Brücke zu uns selbst und dem Aussen ab.


Bewertendes, kritisches Denken über sich selbst und andere Menschen macht eng – oft berichten meine Kundinnen – in ihrem Herz- und Brustbereich.


Den Geist wiederum auf Positives Denken auszurichten bedeutet, sich selbst positiver zu bewerten oder einfach den Blickwinkel zu verändern („Was habe ich heute alles geschafft?“ statt „Was ist heute wieder alles liegen geblieben?“).


Im Grunde heisst positiv Denken also: freundlicher, verständnisvoller, feinfühliger zu sich selbst zu sein und Achtung vor sich selbst zu haben. Es ist aber noch mehr. Es besteht auch darin, sich zu motivieren und positiv zu formulieren – aus „Das schaff ich nie!“ wird dann „Ich öffne mich für neue Möglichkeiten!“. Und aus einem „Das geht ganz sicher schief!“ ein „Ich gebe jederzeit mein Bestes!“.


Positiv denken heißt auch: von anderen Gutes erwarten. Andere positiv zu sehen statt negativ. Psychologen wissen aus vielen Experimenten: Man beeinflusst andere durch seine Erwartungen. Ein saloppes „Das schaffst du sowieso nicht!“ kann demotivieren und kleinmachen, ein „Das traue ich dir zu!“ dagegen versetzt Berge.


Nun, um den Bogen zu schliessen: Was hat das alles mit dir und Ostern zu tun?

Was dich von deinem inneren Frieden abhält, ist nun wohl klarer. Es bezieht sich auf deine Selbstwahrnehmung, dein Selbstbild und deine Selbstbewertung. Die letzten beiden beeinflussen, wie sehr du mit deiner Herzintelligenz verbunden bist und auf die Welt antwortest. Verständnisvoll oder Verurteilend?


Das Herz urteilt nicht. Sondern es ist immer der Verstand, also der Geist. Ostern erinnert uns an Frühling und mit der Auferstehung von Jesus an den Neuanfang. Ostern soll unsere Stimmung aufhellen. Und dich Hoffnung und Zuversicht finden lassen, indem du dich selbst mit Nachsicht behandelst. Im Einklang mit dir selbst und dem was ist, zurück zu finden. Ohne Verurteilung.



Deshalb lade ich dich heute ein, dir folgende Fragen selbst für dich zu beantworten:

  • Wo in deinem Leben ist es an der Zeit, dein altes Ich oder alte Gewohnheiten freiwillig regelrecht sterben zu lassen, weil es ausgedient hat und es Zeit ist, es ganz hinter dich zu lassen?

  • Wem oder was möchtest du neuen Platz einräumen?

  • Wem möchtest du deine Schuld und Scham zurückgeben, weil sie dir nichts mehr nützt? Wovon möchtest du dich verabschieden, weil es nicht mehr zuträglich ist?

  • Was möchtest du zum Erblühen erbringen, weil es sich gut anfühlt?

  • Wofür möchtest du aufstehen, dich stark machen und dabei ganz deinen einzigartigen, authentischen Weg gehen?


Und gebe dir folgende Botschaft mit auf den Weg:

Je länger du dich bekanntlich versteckst, dein wahres Potenzial zu leben und deinen Platz in der Welt einzunehmen, verändert sich nichts auf dieser Welt. Deine Wahl und deine Entscheidungen sind ein bewusster Weg in den Frieden und in die Freiheit. Für uns alle. Denn wir sind eine Menschheitsfamilie und nicht voneinander getrennt.

Gerne schenke ich dir heute zu Ostern eine feine Meditation

Es ist die Herzchakra Meditation von Karunesh, die ich in meinen Kursen und Seminaren sehr gerne für meine Kundinnen einsetze, um wieder vermehrt mit sich selbst und der Aussenwelt in Verbindung zu kommen. Es stärkt unsere weibliche, intuitive Seite in uns und ist deshalb für alle geeignet, die mehr Zugang zu diesen Qualitäten finden möchten.

HIER kannst du sie mit einer kleinen Anleitung kostenlos runterladen. Sie wirkt beruhigend und harmonisierend. Stärkt deine Bewusstheit, innere Weisheit und intuitives Wissen.


In diesem Sinne wünsche ich dir feine Ostern!

Om Mani Padme Hum. Für Mitgefühl und inneren Frieden

Deine Irina


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